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Dr. v. Welser

Dr. med. Ruprecht Freiherr von Welser

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Spezialisierung: Hüft-, Knie-, und Sprunggelenk
(Endoprothetik und Wechselendoprothetik)

  • Gründer und Leiter des endocentrum WM-SOG
    (Zentrum für Endoprothetik des Hüft-, Knie- und Sprunggelenkes)

Dr. Ruprecht Frhr. v. Welser ist Facharzt für Chirurgie – Spezielle Unfallchirurgie sowie Facharzt für Orthopädie. Er ist seit 2015 im OFZ tätig und leitet das endocentrum innerhalb des OFZ. Sein Spezialgebiet ist die Endoprothetik des Hüft-, Knie- und des oberen Sprunggelenkes und Revisionsoperationen an diesen Gelenken auch bei Infekten.
Neben einer umfassenden Ausbildung und klinischen Erfahrung in der Allgemein- und Gefäßchirurgie war seit 1974 die Unfallchirurgie und die Gelenkendoprothetik der wichtigste Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit. Ein besonderes Spezialgebiet waren außerdem operative Gliedmaßenverlängerungen und Korrekturoperationen bei Fehlstellungen mit Fixateur externe-Systemen. Dr. v. Welser hat hierfür einen eigenen monolateralen Fixateur externe (sog. äußeren Spanner) entwickelt und erfolgreich bei zahlreichen Gliedmaßenverlängerungen und Korrekturoperationen mit dem Verfahren der Callusdistraktion eingesetzt. Ein weiterer unfallchirurgischer Schwerpunkt war die Behandlung von komplexen Beckenringfrakturen mit speziellen Fixateur externe – Rahmenkonstruktionen.

Nach langjähriger Tätigkeit im Klinikum Garmisch-Partenkirchen, der Unfallklinik Murnau, dem Klinikum Ingolstadt und der anschließenden Position des leitenden Oberarztes am Krankenhaus Dritter Orden in München – Nymphenburg folgte die Berufung zum Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses des Missions-Benedikterinnen von Tutzing. Im Jahr 2000 folgte die Ernennung zum Ärztlichen Direktor des Krankenhauses.

Im Jahr 2005 Ernennung zum Chefarzt der Chirurgischen Klinik und anschließend zum Ärztlichen Direktor des Krankenhauses Schongau, seit 2009 zusätzlich zum Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Weilheim.
Fachliche Schwerpunkte sind neben Weiterentwicklung und Verbesserung von minimalinvasiven Zugängen zum Hüftgelenk die Revisionsoperationen bei Hüft- und Kniegelenksendoprothesen auch mit umfangreichen autologen und homologen Knochentransplantationen bei großen Knochendefekten.
Seit 1992 hat sich Dr. v. Welser intensiv mit der Endoprothetik des oberen Sprunggelenkes beschäftigt und seit 1998 viele hundert OSG – Endoprothesen der sog. dritten Generation implantiert.

Seit 1998 ist Dr. v. Welser wissenschaftlicher Leiter des „Chirurgie-Symposiums“, eines Fachkongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie mit hochkompetenten, teilweise auch internationalen Referenten, der 2016 zum fünfzehnten Mal durchgeführt wurde.

Im Jahr 2002 folgte die Berufung in die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik.

 

Studium

Ludwig-Maximilians-Universität München

Klinische Ausbildung und Tätigkeit

Medizinalassistentenzeit am Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen
(Prof. Dr. med. F. Lechner)
Assistenzarzt am Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen
(Prof. Dr. med. F. Lechner)
Bundeswehrkrankenhaus Kempten,  Chirurgische Abteilung
Unfallklinik Murnau
(Prof. Dr. med. J. Probst)
Chirurgische Abteilung des Kreiskrankenhauses Garmisch-Partenkirchen
(Prof. Dr. med. F. Lechner)
Klinikum Ingolstadt
Unfallchirurgie (Prof. Dr. med. W. Duspiva)
Neurochirurgie (Prof. Dr. med. H.-E. Clar)

Oberarztfunktion an der Chirurgischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Garmisch-Partenkirchen
(Prof. Dr. med. F. Lechner)

Erster Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes an der Abteilung Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Krankenhauses Dritter Orden in München-Nymphenburg.
(Dr. med. S. Garbe)

Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing.

Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing e.V.

Chefarzt der Chirurgischen Klinik und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Schongau, zusätzlich Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Weilheim, Leiter des ENDOCENTRUMS

Promotion

„Operative Behandlung hüftgelenknaher Oberschenkelfrakturen bei alten Menschen“
Medizinische Universität zu Lübeck

Mitgliedschaften
  • Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC)
  • Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
  • Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE)
Auslandsaufenthalte

Rom (Italien)
Universitätsklinik Rom, Prof. Moniticello und Prof. Spinelli
Operative Gliedmaßenverlängerungen und -korrekturen mit Ringfixateuren

Bologna (Italien)
Klinik „Pro Juventute“, Prof. Spinelli
Gliedmaßenverlängerungen  und -korrekturen bei Jugendlichen mit modifizierten Ringfixateuren

Finale Ligure (Genua, Italien)
Dr. Spotorno, OP – und Klinikhospitation zur zementfreien Hüftendoprothetik mit der „Spotorno-Hüftgelenksendoprothese“

Fribourg (Schweiz)
Prof. Jakob, OP-Hospitation: Knorpel-/Knochentransplantation im Kniegelenk (OATS)

Miami (USA)
Bethesda Krankenhaus Miami
OP-Hospitation zum minimalinvasiven „Superpath“-Zugang
Minimalinvasiver Zugang bei der Endoprothetik des Hüftgelenkes mit besonderer Schonung der Muskulatur und der übrigen Weichteile durch die Vermeidung der Gelenkluxation

Derzeit Tutorentätgikeit für den in Deutschland neu eingeführten minimal-invasiven operativen Zugang zum Hüftgelenk „Superpath“ in süddeutschen Kliniken