Hand- und Fußprobleme

Die häufigste Operation an der Hand betrifft das Karpaltunnelsyndrom . Beim KTS wird der Mittelnerv (N. medianus) im Carpalkanal derart eingeengt, daß ein Taubheitsgefühl in den 1. drei Fingern (Daumen, Zeige- und Mittelfinger) eintritt, das besonders am Morgen sehr unangenehm sein kann.

Zusätzlich kann es nachts zu Schmerzen im ganzen betroffenen Arm und später auch zu Lähmungserscheinungen kommen.

Wenn Ihr Arzt diese Diagnose vermutet muß ein Neurologe durch spezielle Untersuchungen das Ausmaß der Schädigung feststellen. Bei geringer Ausprägung wird mit konservativen Maßnahmen versucht eine Erhohlung des Nerven zu erreichen. Bei stärkerer Einschränkung muß eine Operation durchgeführt werden um die Einengung zu beseitigen.Wir führen diesen Eingriff endoskopisch mit einem kleinen Hautschnitt am Handgelenk durch, die Handfläche wird dabei nicht aufgeschnitten!Weitere Eingriffe sind der schnellende Finger, die Dupuytren’sche Kontraktur, der Skidaumen, Überbeine u.a. mehr.

Im Bereich des Fußes plagen insbesondere folgende Krankheitsbilder zumeist die Damen.

1. Der Hallux valgus:
Abknickung der Großzehe nach außen mit Ballenbildung. (Siehe Abb unten.)

2. Die Hammerzehenbildung:
Schmerzhafte Verkrümmung der übrigen Zehen.

3. Der Hallux rigidus:
Versteifung der Großzehe, häufig auch bei Männern.

Zur Therapie des Hallux valgus stehen heute in den USA entwickelte OP-Verfahren zur Verfügung bei denen im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken das Gelenk erhalten wird und keine Verkürzung des Fusses eintritt. Es werden nach der Operation spezielle Schuhe verwendet, die ein baldiges Auftreten ermöglichen, der schmerzhafte Draht zur Ruhigstellung der Großzehe kann vermieden werden.