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Gelenkersatz
Häufigste Indikation zum Gelenkersatz (Endoprothetik) stellt die Arthrose des Gelenkes, unabhängig von deren Ursache dar. Seltenere Indikationen sind entzündliche und rheumatische Veränderungen, die Hüftkopfnekrose oder tumoröse Veränderungen.
Am häufigsten werden das Hüft- und Kniegelenk, zunehmend aber auch das Schulter-, Sprung- und Ellenbogengelenk erstzt.
Abhängig vom Alter, Geschlecht, Zusatzerkrankungen, der Knochenqualität und dem Aktivitätslevel wird vor der Operation das individuelle ideale Implantat (Gelenk-Gleitpartner, z.B. Polyethylen, Keramik, Metall) und die geplante Verankerungsform (zementiert oder zementfrei) ausgewählt. Eine präoperative computergestützte Planung der Operation mit Bestimmung der Größe und der Ausrichtung der zu implantierenden Prothesenteile wird routinemäßig durchgeführt.
Sowohl am Kniegelenk, als auch am Hüftgelenk werden sogenannte minimal-invasive Operationstechniken verwendet. Hierbei werden die bewährten Standardimplantate ohne Muskelablösung eingebracht.
Dr. Klaus Bachfischer, Ihr Endoprothetik-Spezialist, hat seine operative Ausbildung bei Prof. M. Karpf und Prof. R. Gradinger an der Technischen Universität München erworben.