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Refixation Update Shoulder (7.-10. März 2012, Münster)

27.April, 2012 von Dr. Wolfgang Vogt

Inverse TEPDer Fortbildungskurs unter der Leitung von Prof. Jörn Steinbeck über die Behandlung von Schulterverletzungen und –erkrankungen hat sich etabliert. International besetzt, z.B. mit dem französischen Pionier der Schulterendoprothetik  Prof. Dr. P. Boileau, wurde unter herausragenden Schulterorthopäden während der 3 Tage über die verschiedenen operativen Behandlungsmöglichkeiten des Schultergelenkes diskutiert. Am ersten Tag standen die Behandlungen der  Instabilitäten bei der Schulterluxation und der Schultereckgelenkssprengung im Mittelpunkt. Die Rotatorenmanschettenversorgung war am Folgetag Hauptthema. Hier zeigte sich ein Trend zur zunehmend arthroskopischen, minimalinvasiven OP Technik wie auch zunehmend zur ambulanten Versorgung dieser Patienten. Am letzten Tag stand die Versorgung mit dem Schulterkunstgelenk im Vordergrund, von der anatomischen Schulterendoprothese, bei der reinen Schulterarthrose durch Gelenksverschleiß, bis hin zur Inversen Schulterendoprothese für die Behandlung von kombinierten Problemen bei Arthrose, mit gleichzeitigem Sehnen- und Muskelschaden.
Meine aktuellen Behandlungsmethoden in den 3 Hauptbereichen der Schulterprobleme, Instabilität, Rotatorenmanschette und Arthose, spiegeln den aktuellen Stand der Technik wieder. Ich sehe mich vollumfänglich in meiner Philosophie der Patientenversorgung bestätigt.

Skiverletzungen bei Frauen – Ein Interview mit Dr. Karl Flock

26.März, 2012 von Dr. Karl Flock

Unfälle beim Skifahren bedeuten oftmals Verletzungen am Knie. Hier sind allerdings deutliche Unterschiede bei Frauen und Männern zu verzeichnen. Dr. Karl Flock, Knie-Spezialist des Orthopädischen Fachzentrums, über die Gründe und wie Verletzungen vorgebeugt werden kann.

Das ganze Interview hören Sie hier, auf B5 aktuell – B5 für Bergsteiger:

Skiverletzungen bei Frauen

Neues Implantat zur Korrektur des flexiblen Knicksenkfußes

10.Januar, 2012 von Dr. Axel Schroth

Zur Korrektur des Knicksenkfußes (Plattfuß) werden bei Versagen der konservativen Maßnahmen verschiedene operative Verfahren angewandt. Diese reichen von der Implantation spezieller Dübel und Schrauben in den Sinus tarsi über Sehnenenraffungen, -verlängerungen oder -transpositionen sowie Umstellungsosteotomien bis hin zu Arthrodesen am Rückfuß. Weiter lesen.

(Schroth, A., Minimalinvasive Plattfußchirurgie – Neues Implantat zur Korrektur des flexiblen Knicksenkfußes, Orthopädie & Rheuma 11-12; 2011 (14): 47–51)

©Springer Medizin, Urban & Vogel GmbH, 2011 (Nachdruck und Abschrift aus urheberrechtlichen Gründen untersagt.

19. Internationales Symposium für Fußchirurgie

21.November, 2011 von Dr. Axel Schroth

2.-3. Dezember 2011, in München: Dr. Schroth leitet Workshop zur Anwendung des HyProCure – Implantats

Das jährlich stattfindende, internationale Symposium für Fußchirurgie wird von der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) in München ausgerichtet. Unter dem Motto „www: was-wann-wie” werden ausgewiesene Experten zu unterschiedlichen Erkrankungen des Fußes Stellung nehmen und ihre Therapie- Ansätze vorstellen.

Als zertifiziertes Mitglied nimmt Dr. Schroth auch dieses Jahr wieder teil und leitet den Workshop zur Anwendung des HyProCure – Implantats. Zunächst wird Dr. Schroth mit dem Vortrag: “HyproCure – ein neues Sinus-Tarsi-Implantat, Indikation und Technik” die teilnehmenden Kollegen in die Thematik einführen und ihnen im Anschluss am Modell die Operationstechnik näher bringen.

6. CoST Schulterendoprothesen-Operations-Kurs

10.Oktober, 2011 von Dr. Wolfgang Vogt

Multimodulare Prothesensystheme werden gefordert: vom minimal-invasiven Oberflächenersatz bis zur komplexen Prothesen-Wechsel-Operation.

Fortbildungsveranstaltungen, die sich auf ein Spezialthema fokusieren besuche ich sehr gerne, denn es wird hochspezialisiert ein einzelnes Thema behandelt. Ein besonderer Reiz ist die Kombination von Übersichtsvorträgen und prothesentypspezifischen Spezialvorträgen von verschiedenen Produkten zum gleichen Lösungsthema.
Schwerpunkt des ersten Tages war der minimal-invasive Oberflächenersatz. Neben fünf weiteren Prothesentypen, mit entsprechender Operationstechnik, wurde meinerseits der Oberflächenersatz der Firma Smith & Nephew, mit den zu erwartenden Ergebnissen, vorgestellt. Am Nachmittag, nach dem theoretischen Teil, fanden dann Workshops der verschiedenen Herstellerfirmen statt, mit Operationsmöglichkeit und Einsetzen des Prothesensystems am Plastikknochen, sowie anschließender Demonstrationsoperation. Ich sehe mich nach Analyse der verschiedenen Vorträge in meinem Vorgehen, dem Einsetzen dieser minimal-invasiven Prothesenform, meist als Totalendoprothese, bestätigt. Es handelt sich um ein ausgezeichnetes Implantat für ausgewählte Beschwerdebilder.
Der zweite Kurstag widmete sich der Schulterbehandlung bei vorliegender Arthrose mit gleichzeitigem Defekt der Rotatorenmanschette und den komplexen Fällen des Prothesenwechsels bei Prothesenversagen. Eines der Hauptanliegen der verschiedenen Referenten am Vormittag, war es den Teilnehmern zu vermitteln, modulare Prothesensysteme zu verwenden, welche bei Problemfällen im späteren Verlauf teilweise ausgetauscht werden können, ohne einen großen Schaden an den vom Problem nicht betroffenen Knochen und Weichteilanteilen zu ermöglichen. Auch hier sehe ich mich in meiner Wahl des Prothesensystems bestätigt. Das von mir verwendete Promos-Prothesensystem ist eines der ersten modularen Schulterendoprothesensysteme und wurde seit dem Jahr 2003 konsequent schrittweise weiter entwickelt.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein gemeinsames Abendessen der Veranstalter, Referenten, Teilnehmer und Prothesenfirmen. Die sich dabei ergebenden Gespräche sind meist hoch interessant und vertiefen die zuvor behandelten theoretischen und praktischen Erfahrungen.

“Von Kappe bis Invers”: Dr. Vogt als Referent beim Köln-Bonner Endoprothetik Forum

19.September, 2011 von Dr. Wolfgang Vogt

Zwischen dem 15. und 17. September  2011 fand das Köln-Bonner Endoprothetik Forum zum Thema Schulter Endoprothetik statt, zu welchem Dr. Vogt als Referent geladen war:

Dr. Vogt Endoprothetik Forum Bonn 2011-09

Dr. Vogt beim Köln-Bonner Endoprothetik Forum

Es war eine Herausforderung vor ca. 300 Fachkollegen aus Deutschland und dem benachbarten deutschsprachigen Ausland den Übersichtsvortrag “Von Kappe bis Invers” zur aktuellen und zukunftsorientierten  Schulter-Endoprothesen-Versorgung  der Firma Smith & Nephew zu halten. Die sich mit den Orthopäden daran anschließend ergebenden, meist äußerst interessanten Diskussionen haben mich in meiner Vorgehensweise bei der Patientenversorgung wieder einmal bestätigt. Auch motivieren mich derartige Veranstaltungen immer wieder meine Anstrengungen im Bereich der Ausbildung von jungen interessierten Kollegen im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Gastarztpogrammen fortzuführen, und an der Weiterentwicklung der Prothese intensiv mit zu arbeiten.
Interessant war bei diesem Kongress, dass in kompakter Form die Endoprothesen-Versorgung mit Ihren Erfolgen und aber auch Schwierigkeiten bezüglich des ganzen Bewegungsapparates, d.h. vom Fuß bis zur Hand abgehandelt wurde.  Dabei stellte man dann fest, dass ähnliche Probleme auch bei anderen Spezialgebieten vorkommen, und dort gefundene Lösungen ggf. auch einem selbst in bestimmten Situationen helfen könnten.


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8. Allgäuer Symposium – Schwerpunktthema Schultereckgelenksstabilisation

05.Juli, 2011 von Dr. Wolfgang Vogt

Anlässlich des 8. Allgäuer Symposiums mit Schwerpunktthema Schultereckgelenksstabilisation habe ich am Workshop für arthroskopische AC-Gelenks-Behandlung teilgenommen. Hier wurde die arthroskopische Technik der Schultereckgelenksstabilisierung besprochen und diskutiert sowie anschließend unter verschiedenen Voraussetzungen am Plastikknochen-Modell gezeigt und geübt. Die vortragende, Frau Dr. Voigt, von der Abteilung arthroskopische Schulterchirurgie, Universitätsklinik Hannover, bestätigt dass allerdings nur bei Patienten nach frischen Unfallereignissen mit geringfügig körperlicher Belastung die ausschließlich arthroskopische Operationsweise verwendet wird. In der Regel wird zusätzlich ein Hautschnitt über dem Schultereckgelenk von ca. 3-4 cm Länge benötigt, um auch die bei der Schultereckgelenkssprengung auftretenden Begleitverletzungen an der AC-Gelenkskapsel, dem Diskus der Muskelfaszie über dem Schlüsselbeinende, gleichzeitig mit behandeln zu können, um so zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Die Referentin insistiert darauf, dass bei chronischen Instabilitäten, zusätzlich zu dem synthetische Material, zur Bandstabilisierung ein Sehnenimplantat, das z.B. am Knie des Patienten entnommen wird, zu verwenden ist, um eine langfristige Stabilität mit einheilender Sehne, als Ersatz für die rupturierten Bänder, gewährleisten zu können.
Aus meiner Sicht ergibt die arthroskopisch-assistierte AC-Gelenksstabilisation mit  Dry Drope oder Graft Drope keinen Vorteil gegenüber der aktuell von mir durchgeführten Operationstechnik. Im Gegenteil, ich sehe mich in meiner aktuellen Vorgehensweise hinsichtlich der Schultereckgelenkssprengung bestätigt und werde an meiner Operationstechnik auf Grund der damit erzielten guten Ergebnisse, mit langfristig guter Stabilität ohne Korrekturverlust und äußerst geringem Komplikationsrisiko, OP-Technik ohne notwendige Zweioperation (z.B. Entfernen von Platten und Schrauben), festhalten. Details zu der von mir durchgeführten Operation finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt “Therapie”. Bitte klicken Sie hier um mehr zu erfahren.

Workshop minimalinvasive Plattfußkorrektur

10.Juni, 2011 von Dr. Axel Schroth

25.06.2011 in Salzburg, Österreich:

Erstmalig wird im deutschsprachigen Raum von der Fa. Orthoaktiv, Augsburg, in Zusammenarbeit mit der Fa. Gramedica, USA, ein Workshop zur minimalinvasiven Plattfußkorrektur mit dem HyProCure(R)-Sinus tarsi Implantat durchgeführt.

Als deutscher Erstanwender war Dr. Schroth, Fußspezialist im OFZ, maßgeblich an der Markteinführung des Implantats beteiligt. Nun wurde er  eingeladen, neben amerikanischen Kollegen, als Vortragender und OP-Instructor seine Erfahrungen einzubringen.

Wenn Sie mehr zum Thema minimalinvasive Plattfußkorrektur wissen möchten, lesen Sie auch den Blog-Artikel “Minimalinvasive Plattfußchirurgie durch Arthrorise” vom 27.1.2011.