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Neues Implantat zur Korrektur des flexiblen Knicksenkfußes

10.Januar, 2012 von Dr. Axel Schroth

Lesen Sie diesen Artikel zum Thema “Minimalinvasive Plattfußchirurgie” von Dr. Axel Schroth, erschienen in Orthopädie & Rheuma 11-12; 2011 (14): 47-51, © Springer Medizin, Urban & Vogel GmbH. (Nachdruck und Abschrift aus urheberrechtlichen Gründen untersagt!)

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19. Internationales Symposium für Fußchirurgie

21.November, 2011 von Dr. Axel Schroth

2.-3. Dezember 2011, in München: Dr. Schroth leitet Workshop zur Anwendung des HyProCure – Implantats

Das jährlich stattfindende, internationale Symposium für Fußchirurgie wird von der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) in München ausgerichtet. Unter dem Motto „www: was-wann-wie” werden ausgewiesene Experten zu unterschiedlichen Erkrankungen des Fußes Stellung nehmen und ihre Therapie- Ansätze vorstellen.

Als zertifiziertes Mitglied nimmt Dr. Schroth auch dieses Jahr wieder teil und leitet den Workshop zur Anwendung des HyProCure – Implantats. Zunächst wird Dr. Schroth mit dem Vortrag: “HyproCure – ein neues Sinus-Tarsi-Implantat, Indikation und Technik” die teilnehmenden Kollegen in die Thematik einführen und ihnen im Anschluss am Modell die Operationstechnik näher bringen.

“Von Kappe bis Invers”: Dr. Vogt als Referent beim Köln-Bonner Endoprothetik Forum

19.September, 2011 von Dr. Wolfgang Vogt

Zwischen dem 15. und 17. September  2011 fand das Köln-Bonner Endoprothetik Forum zum Thema Schulter Endoprothetik statt, zu welchem Dr. Vogt als Referent geladen war:

Dr. Vogt Endoprothetik Forum Bonn 2011-09

Dr. Vogt beim Köln-Bonner Endoprothetik Forum

Es war eine Herausforderung vor ca. 300 Fachkollegen aus Deutschland und dem benachbarten deutschsprachigen Ausland den Übersichtsvortrag “Von Kappe bis Invers” zur aktuellen und zukunftsorientierten  Schulter-Endoprothesen-Versorgung  der Firma Smith & Nephew zu halten. Die sich mit den Orthopäden daran anschließend ergebenden, meist äußerst interessanten Diskussionen haben mich in meiner Vorgehensweise bei der Patientenversorgung wieder einmal bestätigt. Auch motivieren mich derartige Veranstaltungen immer wieder meine Anstrengungen im Bereich der Ausbildung von jungen interessierten Kollegen im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Gastarztpogrammen fortzuführen, und an der Weiterentwicklung der Prothese intensiv mit zu arbeiten.
Interessant war bei diesem Kongress, dass in kompakter Form die Endoprothesen-Versorgung mit Ihren Erfolgen und aber auch Schwierigkeiten bezüglich des ganzen Bewegungsapparates, d.h. vom Fuß bis zur Hand abgehandelt wurde.  Dabei stellte man dann fest, dass ähnliche Probleme auch bei anderen Spezialgebieten vorkommen, und dort gefundene Lösungen ggf. auch einem selbst in bestimmten Situationen helfen könnten.

Workshop minimalinvasive Plattfußkorrektur

10.Juni, 2011 von Dr. Axel Schroth

25.06.2011 in Salzburg, Österreich:

Erstmalig wird im deutschsprachigen Raum von der Fa. Orthoaktiv, Augsburg, in Zusammenarbeit mit der Fa. Gramedica, USA, ein Workshop zur minimalinvasiven Plattfußkorrektur mit dem HyProCure(R)-Sinus tarsi Implantat durchgeführt.

Als deutscher Erstanwender war Dr. Schroth, Fußspezialist im OFZ, maßgeblich an der Markteinführung des Implantats beteiligt. Nun wurde er  eingeladen, neben amerikanischen Kollegen, als Vortragender und OP-Instructor seine Erfahrungen einzubringen.

Wenn Sie mehr zum Thema minimalinvasive Plattfußkorrektur wissen möchten, lesen Sie auch den Blog-Artikel “Minimalinvasive Plattfußchirurgie durch Arthrorise” vom 27.1.2011.

Minimalinvasive Plattfußchirurgie durch Arthrorise

27.Januar, 2011 von Dr. Axel Schroth

Neues Implantat zur Korrektur des flexiblen Knick-Senkfußes wird deutschlandweit erstmals im OFZ operativ eingesetzt.

Zur Korrektur des Plattfußes (Knick-Senkfuß) stehen bei Versagen der nichtoperativen Maßnahmen mit Einlagenversorgung und Krankengymnastik verschiedene Operationen zur Verfügung. Diese reichen vom Einsetzen spezieller Dübeln und Schrauben über Sehnenenoperationen sowie Knochenverschiebungen (Osteotomien) bis zu Gelenkversteifungen an der Fußwurzel.

Bei der Behandlung von Kindern und Heranwachsenden mit noch mobilen, weichen Strukturen hat sich das minimalinvasive Verfahren der Arthrorise etabliert. Dabei wird über sehr kleine Schnitte, ohne Eingriffe an  den Sehnen, Knochen oder Gelenken die Fehlstellung korrigiert.

Dazu werden u.a. sog. Sinus tarsi Implantate verwandt. Diese führen zu einer korrekten Einstellung der Fußwurzel (Sprungbein und Fersenbein) und damit zur Aufrichtung der Fußlängswölbung. Die Implantate liegen aus verschieden Materialien vor, wie Titan, Stahl und Kunststoffen. Der große Vorteil dieses OP-Verfahrens liegt in seiner Minimalinvasivität mit kurzer OP-Zeit und kurzer Rehabilitation bei voll erhaltener Reversibilität. Sollte es Probleme mit dem Implantat geben, kann dieses jederzeit problemlos wieder entfernt werden. Der Fuß steht danach ähnlich wie vor der Operation und es können ggf. andere Operationen durchgeführt werden.

Das neueste Implantat wurde in den USA von der Firma GraMedica entwickelt. Durch das einzigartige Design des HyProCure – Stents ist die Positionierung im Fuß eindeutig definiert und es verankert sich äußerst stabil, so dass Fehllagen extrem selten sind. Dadurch ist die Erfolgsquote der Operation sehr hoch (>90%). Dieses Implantat wird sowohl bei Kindern als auch bei Heranwachsenden sowie Erwachsenen eingesetzt. Dr. Schroth ist der erste zertifizierte HyProCure – Anwender in Deutschland und hat das Implantat bereits mehrfach mit großen Erfolg eingesetzt.

Unfälle und Verletzungen beim Skifahren

15.Januar, 2011 von Dr. Klaus Bachfischer

Skifahren ist gerade hier in Bayern eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Dazu kommen Winterurlauber aus den unterschiedlichsten Ländern. Doch Skifahren ist – wie viele andere Sportarten auch – mit einem gewissen Verletzungsrisiko verbunden. Seit mittlerweile mehr als 30 Jahren zeichnen der Deutsche Skiverband und die Stiftung Sicherheit im Skisport Skiunfälle auf. Diese kontinuierlich erhobenen Daten ermöglichen nicht nur eine differenzierte Analyse der Unfall- und Verletzungsursachen, sondern helfen uns auch dabei, präventiv geeignete Massnahmen zu empfehlen, damit es im Idealfall gar nicht erst zu Verletzungen kommt. In der Saison 2009/2010 verletzten sich gut 55.000 Skifahrer auf der Piste so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden mussten. Eine stationäre Aufnahme war bei etwa 8.500 verletzten Skifahrern notwendig. Dabei ist die Zahl seit Beginn der Erhebungen deutlich rückläufig. Die folgende Abbildung zeigt neben den verletzten Körperregionen für alle Skifahrer auch die Einzelwerte für beide Geschlechter in der Saison 2009/2010. Am häufigsten verletzt: Das Kniegelenk! Auffällig ist, dass der Anteil der Knieverletzungen bei den Frauen mit 42,6% deutlich größer ist als bei den Männern, bei denen diese etwa ein Viertel der Verletzungen ausmachen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern kann auch bei anderen Sportarten, v.a. bei Ballsportarten, beobachtet werden. Der Anteil der Kopfverletzungen lag bei insgesamt 8,8% – 2% weniger als ein Jahr zuvor. Was sicherlich auf die zunehmende Helmtragequote zurückzuführen ist.

Hier die Zahlen im einzelnen:

Quelle: ARAG ASU Auswertungsstelle für Skiunfälle in Kooperation mit der Stiftung Sicherheit im Skisport

Insgesamt haben die Skifahrer mehr Risikobewusstsein entwickelt. Kollisionen mit anderen Skifahrern kommen relativ selten vor. Auch bei der Ausrüstung (Ski, Bindung, Skischuh und v.a. Helm!) wurden sehr gute Fortschritte in punkto Sicherheit erzielt. Die häufigste Verletzungsursache ist nach wie vor der Sturz während der Fahrt ohne Fremdeinwirkung. Die Vermeidung eines Sturzes ist somit eine wesentliche Voraussetzung, den Skiwinter verletzungsfrei zu überstehen. Und hier ist der Einzelne selbst gefordert:  Durch eine gute konditionelle und technische Vorbereitung (Skigymnastik, Kräftigung der Beinmuskulatur etc.) sowie eine dem eigenen Können angepasste Fahrweise können Skisportler ihr Verletzungsrisiko selbst minimieren.

Also: Passen Sie Geschwindigkeit und Fahrstil Ihrem Können an! Machen Sie Pausen, wenn Sie erste Ermüdungszeichen wahrnehmen. Es ist bekannt, dass sich ein Großteil aller Pistenunfälle in den Nachmittagsstunden und während der berühmten ‘letzten Abfahrt’ ereignet. Und noch wichtiger: Kein Alkohol beim Einkehrschwung! Dann können Sie auch weiterhin unfallfrei Ihre Abfahrten geniessen.

Medizinische Gedanken in der Skischuh Technik von Dr. Vogt

28.November, 2010 von Dr. Wolfgang Vogt

Ich beobachte mit Freude die aktuelle Entwicklung im Jugend Rennsport im Bereich des Skigau Werdenfels hinsichtlich Veränderungen am Skischuh. Es besteht die Tendenz die Skischuhe wesentlich weicher zu gestalten, um mehr Beweglichkeit im Sprunggelenk zu ermöglichen.

Zunehmend wird die Notwendigkeit der Beweglichkeit im Sprunggelenk nach vorne und insbesondere auch nach hinten von den Trainern erkannt und für die Nachwuchsfahrer gefordert. Glücklicherweise gibt es Spezialisten wie den Orthopädischen Schuhmacher, Stefan Riedl, von Boot Performance in Garmisch Partenkirchen, der gewillt ist, diese modernen medizinischen aber auch Leistungssport orientierten Aspekte umzusetzen.

Aus meiner Orthopädischer – und Sportärztlicher Sicht ist eine Beweglichkeit im Bereich des Sprunggelenkes nach vorne wie auch nach hinten absolut erforderlich, vor allem auch um das Verletzungsrisiko für das Kniegelenk zu reduzieren. Die Kräfteübertragung in der modernen Skitechnik  auf die Kante erfolgt nicht mehr durch eine Vor – Rück Bewegung, sondern im wesentlichen durch die seitliche Kraftübertragung in der Kurvenlage. Andererseits  ist eine maximale Steifigkeit seitlich zur optimalen Kräfteübertragung auf den Ski bzw. auf die Kante, wie es die Carving Technik verlangt, notwendig.

Die Skischuhe sind heute auf annähernd identischem Entwicklungsstand wie vor ca. 20 – 30 Jahren. Die Carving Ski mit der entsprechend angepassten Carving Technik haben aber den Skilauf fundamental verändert.  Eine Anpassung des Skischuhs an diese veränderten Voraussetzungen ist meines Erachtens im Hinblick auf  eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit, auf eine Reduktion des Verletzungsrisikos und nicht zuletzt auf eine Verbesserung des Tragekomforts dringend erforderlich.

Lesen Sie mehr dazu in den beiliegenden PDF Artikeln zum download. Knieverletzungen im Skisport (veröffentlicht in Snow Sport, Schweiz)

Dr. Bachfischer Referent bei Fachtagung über moderne Knieendoprothetik

24.November, 2010 von Dr. Klaus Bachfischer

Vergangene Woche fand in Hamburg eine sehr interessante Fachtagung zum Thema Knieendoprothetik statt. Die wissenschaftliche Leitung oblag Prof. Dr. med. Henning Windhagen und Prof. Dr. med. Christina Stukenborg-Colsman, beide von der Medizinischen Hochschule Hannover. Fachvorträge, Diskussionen und v.a. ein intensiver Erfahrungsaustausch unter spezialisierten Fachkollegen standen im Vordergrund. Gerne nahm ich daher die persönliche Einladung an, in diesem Rahmen über den Einsatz verschiedener Implantate zu sprechen. Fallvorstellungen rundeten das Programm ab. Insgesamt  eine sehr interessante und lehrreiche Tagung, die mich in meiner OP-Vorgehensweise und Behandlungsart meiner Patienten bestätigte.